Erfolgreich Haarausfall stoppen – meine Regaine Erfahrungen

Hallo, mein Name ist Christian. Mit meinen 35 Jahren habe ich mich dazu entschlossen meinem erblich bedingten Haarausfall nicht mehr tatenlos zuzusehen. Ich entschied mich deshalb nach langer Recherche und vielen Fachgesprächen für die Behandlung mit einem Haarwuchsmittel. Auf diesem Blog » Erfolgreich Haarausfall stoppen « gebe ich dir Woche für Woche detaillierte Einblicke in den Therapieverlauf und dessen Erfolge sowie Nebenwirkungen.
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Haarausfall – ein paar Fakten

  • Haarausfall (auch wissenschaftlich androgenetische Alopezie genannt) beschreibt das allmähliche Ausdünnen und Lichten der Kopfhaare.
  • 95% des männlichen Haarausfalls ist erblich bedingt. Männliche Androgene (Sexualhormone) beeinträchtigen dabei den natürlich Haarwachstumszyklus.
  • Mit einem (in Sachen Anwendung und Nebenwirkungen sorgfältig ausgesuchten) Haarwuchsmittel kannst du dieser Entwicklung in der Regel therapeutisch entgegenwirken.

Wie begann bei mir der Haarausfall?

 Haarausfall ist gerade für Männer ein sehr sensibles Thema. Wenn du selbst betroffen bist, weißt du was ich meine. Ich hatte mich nie als Risikogruppe für erblich bedingten Haarausfall gewähnt, denn meine Großeltern hatten bis ins hohe Alter volles Haar, welches auch erst sehr spät grau wurde. Bei meinen Eltern gab es ebenfalls keinerlei Anzeichen. Klar, mein Vater trägt naturgemäß dünnes und kurzes Haar, ist jedoch auch in einem Alter, wo dies durchaus normal ist. Deshalb hatte ich mir zu keiner Zeit Gedanken gemacht, dass ich eines Tages auch Opfer von erblich bedingten Haarausfall werden könnte und mich auf die Suche nach einem Haarwachstumsmittel machen müsste. Diese Annahme sollte sich jedoch als falsch herausstellen.

Haarausfall wird nicht vom Mann vererbt: Wie sich später im Gespräch mit dem Facharzt herausstellte war der prüfende Blick zu meinem Vater ohnehin falsch. Denn erblich bedingter Haarausfall basiert zu großem Teil auf einem Defekt in der Bauanleitung der Androgen Rezeptoren. Und diese sitzen auf dem X-Chromosom, welches genetisch von der weiblichen Seite übertragen wird. Wenn dann wäre also meine Mutter ausschlaggebend gewesen. Man lernt nie aus.

In welchem Alter hast du deinen Haarausfall erstmalig bemerkt?

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Dann mit 28 Jahren die ersten Anzeichen von Haarausfall. Ich selbst habe sie gar nicht gemerkt. Einige meiner Freunde haben mich schnippig darauf angesprochen: “Christian,wie hast du dich denn heute frisiert?” und von meinem Onkel durfte ich mir immer anhören “Wo der Geist spriesst, muss das Haar weichen”. Was ich anfangs nur mit einem halben Ohr wahrgenommen habe oder als Bad Hair Day oder ungünstige Wirbel verdrängte, wurde bald durch die Aussagen meines Frisörs zur Gewissheit “Dein Haar wird von Jahr zu Jahr schon etwas dünner am Hinterkopf, aber Haarausfall muss ja nicht das Ende der Welt sein”. Das war so einfach gesagt…

Da war sie nun: die Unsicherheit. Haarausfall stoppen durch ein Haarwuchsmittel oder eine Transplantation war da freilich noch kein Thema. Aber ich war sensibilisiert und prüfte regelmäßig vorm Spiegel meinen Kopf auf zunehmenden Haarausfall. Bitter: auf Urlaubsfotos, auf denen ich in die Ferne blickte, erwischte ich mich immer öfter mit durchblitzender Kopfhaut. Die Bemerkungen meiner Mitmenschen – wenngleich auch niemals böse gemeint – nahmen zu. Eitelkeit hin oder her – das war ein Zustand, den ich nicht langfristig hinnehmen wollte.

Haarausfall auf Urlaubsbildern

Wie äußerte sich der Haarausfall bei mir?

Typische Erstanzeichen wie Geheimratsecken oder die bekannte hohe Stirn blieben bei mir zum Glück weitestgehend aus.

Typische Erstanzeichen wie Geheimratsecken oder die bekannte hohe Stirn blieben bei mir zum Glück weitestgehend aus.

Wie hat sich der Haarausfall bei mir konkret geäußert? Nun, zwei mittelgroße Wirbel am Hinterkopf hatte ich schon zeitlebens. Meine Mutter hatte sie immer liebevoll “Eulenaugen” genannt. Durch diese konnte man hin und wieder etwas Kopfhaut erkennen. Das störte mich aber nicht.
Ich bin zum Glück nicht das klassische Opfer, bei dem die Haare an der Schläfe zurückweichen und die so genannten Geheimratsecken hervortreten. An diesen Stellen hatte und habe ich bis heute keine Probleme. Immerhin!

Der Haarausfall äußert sich bei mir ausschließlich am Hinterkopf. Für mich selbst natürlich eine Stelle, die ich nur schwer einsehen kann. Deswegen weiß ich auch nicht wann es genau begann. Seit dem 28ten Lebensjahr wurde ich von Mitmenschen darauf hingewiesen und habe es bewusst verfolgt.
Rund um die Wirbel – meine sowieso schon kritische Stelle – lichtet sich zunehmend das Haar. Nach 1-2 Jahren ist der Haarausfall so weit fortgeschritten, dass man nunmehr von hinten die Kopfhaut sehen kann.

Auf dem Hinterkopf bildete sich zunehmends eine sichtbare Tonsur durch erblich bedingten Haarausfall.

Auf dem Hinterkopf bildete sich zunehmends eine sichtbare Tonsur durch erblich bedingten Haarausfall.

Zudem wird das Haar auf dem oberen Kopf zur Stirn hin auch dünner. Langsam aber merklich. Das sind die klassischen Anzeichen einer Tonsurbildung, wo der Haarausfall auf dem hinteren Kopf kreisförmig beginnt und sich dann langsam im Durchmesser vergrößert, bis er sich bis zum Vorderkopf durchgearbeitet hat.
Bei mir schreitet der erblich bedingte Haarausfall zum Glück vergleichsweise langsam voran.Wenn ich an meine Abiturfotos denke, auf denen bereits einige Mitschüler mit Ende 18 nur noch einen Haarkranz getragen haben, stelle ich immer wieder fest, wie gut es mir eigentlich geht. Dennoch möchte unter allen Umständen meinen Haarausfall stoppen.

Haarausfall stoppen – das waren meine ersten Maßnahmen

Zu allererst tat ich erst einmal – gar nichts. Dies war zum einen mangelnder Zeit geschuldet, zum anderen hatte ich keinen richtigen Antrieb, mich als noch unter 30-jähriger mit Haarausfall und Haarwuchsmitteln auseinanderzusetzen. Freilich eine faule Ausrede, denn Testberichte, Ratgeber und Blogs mit dem Thema “Haarausfall stoppen” gibt es wie Sand am Meer. Der Einstieg fällt hier nicht schwer.

Nicht zögern bei Haarausfall: Im Nachhinein betrachtet habe ich mir wahrscheinlich mit dem Warten nichts gutes getan. Bei dem ersten Anzeichen sollte man bereits handeln. Denn erblich bedingter Haarausfall ist ein schleichender Prozess und unumkehrbar. Einmal abgestorbene Haarfollikel können nicht wieder stimuliert werden.
Ich habe meine Gewohnheiten umgestellt. Haare öfter oder weniger Waschen um sie nicht übermäßig zu strapazieren verbuche ich da unter Ammenmärchen und wohl nicht der Grund für Haarausfall. Viel mehr habe ich bewusst auf Weichmacher und Silikone in meinen Shampoos verzichtet. Wenn du einmal bewusst unter dieser Prämisse vor dem Drogerieregal stehst, ist es schon erstaunlich wie viele Produkte dadurch herausfallen.

Was Silikone mit deinem Haar machen: Auch das habe ich bei meiner Recherche gelernt. Silikone werden von der Kosmetikindustrie in vielen Haarprodukten beigemischt. Sie lassen das Haar schmeichelhaft seidig und glänzend aussehen - wie in der Werbung. So weit so gut! Der Nachteil: das Haar wird durch einen ummantelnden Film versiegelt und trocknet darunter aus.

Letztlich bin ich nach ein paar Monaten Testen bei den Coffein-Shampoos und den Liquids vom Marktführer Alpecin gelandet – wie wohl schon jeder Mann mit ähnlichen Problemen. Diese sollen die Wachstumsphase des Haars verlängern und die Haarwurzel stimulieren. Ja, der Frischekick auf der Kopfhaut nach jeder Dusche wirkte belebend und gleichzeitig gut. Das Haar fühlt sich geschmeidiger an und “quietscht” beim Ziehen. Aber über die Monate festigte sich meine Annahme, dass ich mit diesem Mittel meine Haare maximal in der Länge ihres Wachstumsprozesses etwas verbessere. Bei den schon kahlen Stellen änderte sich nichts in meinen Beobachtungen. Alpecin ist in meinen Augen auch kein klassisches Haarwuchsmittel – allenfalls ein Stimulator. Ich musste also weiter suchen.

Ich war 33 und mittlerweile lichtete sich das Haar auf dem Hinterkopf immer mehr. Nach Absprache mit meinem Frisör war ein kürzerer Schnitt der Haare auf 1,5 – 2 Zentimeter die beste Lösung um den erblich bedingten Haarausfall zu kaschieren. Styling mit Wachs oder Gel habe ich am Hinterkopf tunlichst vermieden. Denn wenn die Haare auch nur zu minimalen Strähnen verklebten, ist die Kopfhaut dazwischen umso mehr zum Vorschein gekommen. Der üppige Schopf wurde weniger und jetzt konnte ich noch nicht mal die verbleibenden Haare stylen wie ich wollte.

Die Ratschläge und Hausmittelchen gingen mir langsam aus. Und so beschloß ich, mir Rat bei einem Experten zu holen.

Die Wende: Eine Untersuchung beim Facharzt

Was habe ich getan? Ich habe eine Klinik für ästhetische Chirurgie aufgesucht, um mich dort über eine mögliche Haartransplantation zu informieren. Ein ziemlich extremer Schritt bei Haarausfall, wirst du jetzt wahrscheinlich denken. Ja, aber genau dieser Schritt hat mich auf die richtige Fährte gebracht.
Ich hatte mir ein mehrstündiges Beratungsgespräch erbeten, was mir wirklich weitergeholfen hat. Der Facharzt war professionell genug, um mich nicht mit den Vorteilen seiner Haartransplantation zu umwerben, sondern mit mir ganz neutral ins das Thema einzusteigen.

 

Haarwachstumskreislauf in drei Phasen

So habe ich erfahren, dass Haarausfall bei über 80% der Männer während der Lebenszeit auftritt. Schuld sind dabei die Androgene. Das sind männliche Sexualhormone, die als Botenstoffe wichtig für den Körper sind. Männer und Frauen produzieren sie, wenn auch in unterschiedlichem Umfang. das ist ganz natürlich. Erbliche Defekte können jedoch dazu führen, dass die Haarfollikel (Haarwurzel) bei manchen sensibler darauf reagieren als bei anderen. Nährstoff zuführende Blutgefäße bilden sich in diesem Fall zurück und das Follikel verkümmert langsam.

Das resultiert über die Jahre in einer verkürzten Wachstumsphase des Haars und zeigt sich äußerlich in kürzeren, dünneren und kraftlosem Haar – dem Haarausfall. Also genau meine Symptome. Soweit die Kurzfassung.

Wir sind weiterhin einvernehmlich zu dem Schluss gekommen, dass in meinem individuellen Fall eine Haartransplantation keine dauerhafte Lösung sein kann. Meine seitlichen Kopfhaare sind zwar dicht genug um dort mittels der FUT-Methode einen Streifen herauszulösen und auf die kahlen Stellen zu verpflanzen. In meinem Fall bescheinigte mir der Facharzt sogar gute Chancen. Das Problem liegt jedoch langfristiger: denn eine Haartransplantation kann lediglich das aktuelle Haardefizit kaschieren.

Wahrscheinlich schreitet der Haarausfall die nächsten Jahre aber weiter voran, sodass neben den neu eingesetzten Haarfollikeln neue lichte Stellen entstehen. Dem müsste ich im schlimmsten Fall kontinuierlich mit weiteren Transplantationen Einhalt gebieten. Finanziell gesehen ist das ein Fass ohne Boden, wenn man bedenkt, dass eine Sitzung Haartransplantation bereits zwischen 4.500 und 5.500 Euro kostet (je nach angestrebter Haardichte). Zudem hinterlässt jedes Herausschneiden eines Haarstreifens an der seitlichen Kopfhaut empfindliche Narben. Die sind dank moderner Medizin zwar winzig und kaum sichtbar, wir reden aber dennoch bei jeder Haartransplantation von einem ernstzunehmenden chirurgischen Eingriff. Das ist für mich also auch keine Lösung.

Mein Facharzt hat mich jedoch auf andere, weniger teure Möglichkeiten hingewiesen. Wenn du dich mit dem Thema Haarausfall und Haarwuchsmitteln bereits beschäftigt hast, wirst du sicherlich auch über verschiedene Hausmittel und apothekenpflichtige Medikamente wie Regaine oder Finasteride gestolpert sein. Zwei Anwendungen, die unterschiedlicher nicht sein können aber beide ein Ziel haben: den Haarausfall stoppen!

Auch hier haben wir uns ziemlich lange konstruktiv unterhalten. Mein Facharzt hat mir verschiedene Mittel vorgestellt, Anwendungsgebiete erklärt und mich auch auf Risiken und (teilweise nicht zu unterschätzende) Nebenwirkungen hingewiesen. Unterm Strich bin ich für dieses offene und sehr neutrale Gespräch dankbar, weil es mir neue Impulse vermittelt hat. Ich habe mich dafür entschieden, statt einer Haartransplantation eines dieser Haarwuchsmittel auszuprobieren. Nur welches ist am besten für mich?

Für die Beantwortung dieser Frage habe ich den kommenden Tagen nicht nur meinen Hautarzt aufgesucht, sondern auch Gespräche mit Apothekern geführt und bin über Fachseiten aber auch durch Ratgeber-Blogs und mit Videos zum Thema Haarausfall sehr tief in das Thema eingestiegen. All dieses erlangte Wissen zu den Mitteln wie Regaine, Finasteride & Co. habe ich in den kommenden Kapiteln zusammengetragen.

Trichoscan bestätigt erblich bedingten Haarausfall

Mittels Trichoscan konnte erblich bedingter Haarausfall anhand Haarmuster und -dichte sicher diagnostiziert und mit Zahlen belegt werden.

Mittels Trichoscan konnte erblich bedingter Haarausfall anhand Haarmuster und -dichte sicher diagnostiziert und mit Zahlen belegt werden.

Für die finale Entscheidung, welches Haarwuchsmittel für mein Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « in Frage kommt, habe ich neben dem Facharztgespräch, noch meinen Hautarzt konsultiert. Der half mir mit einem so genannten Trichoscan die absolute Haaranzahl, die Haardichte und auch die nicht wachsenden Haare (Telogenhaare) faktisch zu ermitteln. Anhand der Parameter konnte er auch ganz genau ableiten, von welcher Art von Haarausfall ich betroffen bin. Obwohl alle Anzeichen sowieso darauf hindeuteten und ich mir sehr sicher war, bestätigte er die Diagnose nochmal schwarz auf weiß: es ist erblich bedingter Haarausfall.

Gute zwei Wochen habe damit verbracht, nicht nur bei zwei Apothekern nochmal mit gezielten Fragen Informationen über beide Haarwuchsmittel einzuholen. So etwa zu Wechselwirkungen, Tipps zur Behandlung und auch Auskünfte zum Preis. Ich habe in dieser Zeit auch etliche Haarausfall-Foren, Anwendervideos, ärztliche Ratgeber und Studien im Internet gewälzt. Einige interessante Quellen findest du als Linkempfehlungen du im Anhang dieser Seite. Viel Spaß beim stöbern.

Und letztlich habe ich dann natürlich einen finalen Entschluss für eines der beiden Haarwuchsmittel getroffen. Welches und warum, dass erkläre ich dir ausführlich im nächsten Kapitel. Ich erläutere dir, wie ich meine Entscheidung gefällt habe, welche Nebenwirkungen mich partout von manchem Haarwuchsmittel abgeschreckt hat und auf welche Dinge du beim Kauf und der Anwendung achten solltest. Und natürlich gibt es noch meinen regelmäßigen Erfahrungsbericht aller zwei Wochen mit Einblicken in den Therapieverlauf, Erfolgen und Begleiterscheinungen. Du darfst gespannt bleiben.

Haarwuchsmittel im Vergleich

Die beiden Haarwuchsmittel Finasterid und Regaine im Faktencheck.

Die beiden Haarwuchsmittel Finasterid und Regaine im Faktencheck.

Meine Entscheidung fiel also auf ein Haarwuchsmittel für mein Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen «. Genauer gesagt stand die Entscheidung – und zwar zwischen Regaine und Finasteride. Ich habe mich natürlich auch über andere Mittel wie Profolan, Hairoxol, Thiocyn und viele weitere informiert. Aber zum einen sind die Anwendung und die Grundwirkstoffe teils sehr ähnlich, zum anderen würde eine so detaillierte Vorstellung aller Haarwuchsmittel am Markt den Rahmen dieses Blogs sprengen.

Um zwischen Regaine und Finasteride einen wirklich fundierten Entschluss mit gutem Gewissen zu treffen, habe ich noch mal alle Fakten gesammelt und verglichen. Das ist wichtig, denn wir reden hier über eine verbindliche Therapie, die ich mehrere Monate konsequent durchziehen möchte. Zudem gestaltet sich die Anwendung beider Haarwuchsmittel komplett verschieden. Auch bei den Nebenwirkungen gibt es starke Unterschiede.

Die detaillierte Gegenüberstellung beider Haarwuchsmittel basierend auf Infos von meinem Facharzt, Hautarzt, den Apothekengesprächen aber auch Ratgebern und Anwendervideos findest du im folgenden Kapitel. Los geht’s.

Regaine

Das erste Haarwuchsmittel, über das mein Facharzt und ich gesprochen haben, war Regaine. Dabei handelt es sich um ein Produkt des globalen Pharmazie-Unternehmens Johnson & Johnson aus Amerika. Dort ist erwartungsgemäß der größte Absatzmarkt unter den Namen Rogaine. Aber auch hier in Deutschland erfreut sich das Haarwuchsmittel wachsender Beliebtheit.

Wirkstoff: Minoxidil

Regaine basiert auf dem Wirkstoff Minoxidil. Interessanterweise war Haarausfall stoppen nicht das ursprüngliche Anwendungsgebiet. Viel mehr wurde Minoxidil während der 70er in den USA in Form von Tabletten eingesetzt, um Bluthochdruck zu behandeln. Denn die blutdrucksenkende Wirkung führt im Körper der Patienten dazu, dass sich als Reaktion die Kapillaren vergrößern.

Man erkannte jedoch in den Folgejahren, dass eine dauerhafte Anwendung auch das Haarwachstum fördert. Denn durch die bessere Durchblutung der Kopfhaut, wird auch die Haarwachstumphase positiv beeinflusst: Die Ruhephase verkürzt sich zugunsten der Wachstumsphase. Quasi ein sehr netter Nebeneffekt. Dieser wurde in diversen Studien weiter und tiefgründiger erforscht und bildet die Grundlage für das heutige Regaine.

Der erste Marktstart erfolgte mit einer topischen 2% Minoxidillösung, Mittlerweile umfasst das Sortiment von Johnson & Johnson nicht nur Haarwuchsmittel für Männer (5%-ige Minoxidilgehalt) sondern auch für Frauen (2%-iger Minoxidilgehalt) für verschiedene Anwendungsarten.

Erfolgsquote von Regaine

Kann Regaine den Haarausfall stoppen? Wenn man Johnson & Johnson sowie den Studien Glauben schenkt, wird erblich bedingter Haarausfall in 70-80% der Fälle zumindest aufgehalten. Mein Facharzt bestätigte diese Quote aus den Erfahrungen mit seinen eigenen Patienten, Ich bin gespannt, ob ich mit unter die positive Zielgruppe falle.

Durch die bessere Durchblutung und den positiven Einfluss auf die Haarwachstumsphasen bildet sich bei etwa einem Drittel der Probanden sogar neuer Haarwuchs. Natürlich nur dort, wo die Haarfollikel noch nicht gänzlich abgestorben sind. Deswegen ist es ja so wichtig, frühstmöglich mit einem Haarwachstumsmittel zu beginnen. Eine Zusammenfassung verschiedener Studien zum Erfolg von Minoxidil findest du in diesem Fachartikel mit entsprechenden Quellenangaben.

Mein Facharzt klärte mich auf, dass das neue Haar bei positiv verlaufender Therapie zu Beginn eher kurz und flaumig nachwächst. Für eine (blick)dichtere Abdeckung der Kopfhaut sollte dieser Effekt allemal genügen. Die neuen Haare scheinen zudem etwas dunkler als die bisherigen. Da ich sowieso einen dunkelblonden Schopf habe, mache ich mir auch darüber keine großen Sorgen.

Anwendung von Regaine

Hier kommen wir zum Knackpunkt für manche. Denn nur mit konsequenter und durchgehender Therapie wirst du den Haarausfall stoppen können. Das bedeutet zwei mal täglich – nämlich morgens und abends – das Haarwachstumsmittel anzuwenden. Ein Mal vergessen ist nicht so schlimm, jedoch sollte eine gewisse Regelmäßigkeit zwingend eingehalten werden. Regaine ist zur topischen Behandlung, das heißt für die äußere Anwendung vorgesehen. Es gibt jedoch auch darüber hinaus Medikamente auf Minoxidil-Basis zum Einnehmen.

Regaine gibt es zum einen als Lösung. Die trägst du mittels drei beiliegender Applikatoren (ein Sprühkopf mit Zerstäuber für großflächige Behandlungen, einen Pumpschlauch für das präzise punktuelle Auftragen oder einen Kontaktapplikator zum Auftupfen) auf die Stellen deiner Kopfhaut auf. Welchen Applikator du wählst, ist letztlich deine Entscheidung. Ich werde dir in meinen Erfahrungsberichten gegebenenfalls dazu noch ein paar detaillierte Tipps geben. Es wird nun 1 Milliliter von dem Haarwuchsmittel aufgetragen – das entspricht ungefähr 6 Sprühstößen.

Zum anderen gibt es das Haarwachstumsmittel neuerdings auch als Schaum in einer Sprühflasche. Diese lässt sich dank Verschlusskappe fest verschließen und hilft so vor dem Austrocknen. Du sprühst dir eine kleine Menge Schaum auf die Fingerspitzen (etwa in der Größe der halben Verschlusskappe), verteilst diese auf die Stellen deiner Kopfhaut und massierst sie ein.

Die Inhaltsstoffe beider Methoden sind identisch – der Wirkstoff Minoxidil zu 5 % in 1 Gramm Regaine pro Anwendung. Der Unterschied liegt allein in der Anwendungsform des Haarwuchsmittels. Für Einsteiger empfiehlt Regaine selbst den Schaum, weil dieser sich einfacher handeln lässt. Letztlich bleibt es wohl eine persönliche Entscheidung.

Wichtig ist, dass das Haar vier Stunden nach der Behandlung nicht mit Wasser in Berührung kommt, um den Wirkstoff nicht herunter zu waschen, bevor er vollständig eingezogen ist. Duschen, Baden und Schwimmen solltest du also vermeiden. Und auch bei starken Regenfällen solltest du dich entsprechend schützen.

Regaine betont übrigens immer und immer wieder, dass eine höhere Frequenz oder Dosierung von dem Haarwachstumsmittel in keinster Weise besser oder schneller deinen Haarausfall stoppen wird. Der Effekt lässt sich nicht beschleunigen. Im Gegenteil: du wirst bloß anfälliger für Nebenwirkungen wie trockene Kopfhaut. Mehr dazu weiter unten.

Therapiedauer mit Regaine

Natürlich braucht der Wirkstoff erst einmal eine Weile, auch die Haarfollikel müssen stimuliert werden – und nicht zuletzt dauert das Haarwachstum selbst auch seine Zeit. Viele Quellen berichten, dass erste Effekte sich nach etwa 3 – 4 Monaten abzeichnen.

Sollte ich mich für Regaine entscheiden, rät mir mein Facharzt zu mindestens 6 Monaten durchgängiger Behandlung, um eine sichere Entscheidung treffen zu können, ob das Haarwuchsmittel bei mir anschlägt oder nicht.

Geduld und Durchhaltevermögen sind hier zweifellos gefragt. Deswegen habe ich mein Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « auch sehr langfristig angelegt.

Es ist wichtig Regaine kontinuierlich und auf einen langen Zeithorizont hin einzunehmen. Denn ein Absetzen des Haarwuchsmittels bedeutet den allmählichen Rückgang des Haarwachstums bis zum Ursprungszustand.

Nebenwirkungen von Regaine

Da Regaine ein Haarwuchsmittel ist, welches äußerlich angewandt und nicht oral eingenommen wird, halten sich die Nebenwirkungen glücklicherweise in Grenzen. Die am häufigsten genannten Effekte sind:

  • Shedding-Effekt: Unter Shedding (engl.verlieren) versteht man mehr einen temporär erhöhten Haarverlust. Dieser kann sich etwa 3 – 6 Wochen nach Beginn der Therapie zeigen. Aber keine Angst: dieser Effekt ist sogar ein gutes Zeichen. Warum: wenn neue Haare nachwachsen, schieben sie die älteren Haarrelikte aus der Kopfhaut. Die Folge: es fallen mehr Haare als üblich aus. Unterm Strich kannst du durch den Shedding-Effekt also sogar schlussfolgern, dass etwas auf deinem Kopf passiert und das Haarwuchsmittel positiv anschlägt.
  • Juckreiz, trockene Haut, Schuppenbildung: Regaine enthält Cetyl- und Stearylalkohol. Diese Inhaltsstoffe können die Kopfhaut unter Umständen leicht austrocknen. Eine erhöhte Schuppenbildung ist die mögliche Folge. Mit entsprechenden rückfettenden Haarprodukten lässt sich dagegen vorgehen. Bei anhaltendem Brennen der Kopfhaut solltest du dennoch einen Dermatologen konsultieren. Eventuell liegt eine Unverträglichkeit vor.
  • Bluthochdruck
  • Gewichtszunahme

Es versteht sich natürlich von selbst, dass ein Haarwuchsmittel wie Regaine nicht mit Augen, offenen Wunden und Schleimhäuten in Kontakt kommen sollte. Ebenso ist es nicht für die orale Einnahme bestimmt. Das kann akute Komplikationen im Herz-Kreislaufsystem als Folge haben. Eine Lagerung außerhalb der Reichweite von Kindern ist daher anzuraten.

Erhältlichkeit und Preis von Regaine

Sowohl die Lösung als auch den Schaum von Regaine gibt es als einzelne Flaschen mit je 60ml Inhalt oder aber im günstigen 3-er Sparset.

Regaine ist apothekenpflichtig. Du benötigst zwar kein ärztliches Rezept dafür. Allerdings kannst du es auch nur in Apotheken und Onlineapotheken erwerben. Drogerieketten wie zum Beispiel Rossmann und DM dürfen das Haarwuchsmittel nicht führen.

Hier bekommst du Regaine:

  • Apotheke: Sicherlich ist der Gang zur Apotheke um die Ecke der bequemste und schnellste. Zudem erhälst du auf Wunsch noch eine Beratung am Tresen dazu. Aber ganz ehrlich: das bezahlst du am Ende alles mit. Der Regaine Schaum im 3-er Pack 79 Euro. Die Lösung bekommst du einzeln für etwa 52 Euro und das 3-er Sparset für knapp 88 Euro. Mein Fazit: zu teuer.
  • Onlinehändler: Onlinehändler wie Amazon sind da schon günstiger. Hier bekommst du das 3-er Pack der Lösung oder des Schaums von dem Haarwuchsmittel schon für rund ca. 67 Euro. Mit dem Amazon-Prime Programm genießt du darüber hinaus eine kostenlose und rasche Lieferung.
  • Online-Apotheken: Mit der Online-Apotheke kommst du definitiv am günstigsten. Teilweise sind Ersparnisse um bis zu 40% möglich gegenüber der lokalen Apotheke. Ich selbst habe Regaine Schaum oder Shampoo bis jetzt immer bei Doc Morris oder Eurapon bestellt. Im Folgenden findest du die günstigsten Anbieter für Schaum und Lösung:
Regaine Männer Schaum, 3x60 mlRegaine Männer Schaum, 3x60 ml
SHOP APOTHEKE –Die Online-Apotheke für Deutschland - SHOP APOTHEKE
Preis: € 49,98
Amazon
Preis: € 56,68
Vitalsana Versandapotheke
Preis: € 64,99

Regaine Männer Lösung, 3x60 mlRegaine Männer Lösung, 3x60 ml
SHOP APOTHEKE –Die Online-Apotheke für Deutschland - SHOP APOTHEKE
Preis: € 56,59
SANICARE - Die Versandapotheke
Preis: € 56,95
Apotheke apo-rot - DE
Preis: € 59,90
Amazon
Preis: € 66,00
Vitalsana Versandapotheke
Preis: € 70,99

 

Finasterid

Eine weitere Möglichkeit zum Haarausfall stoppen hat mir mein Facharzt mit Finasterid präsentiert. Das Haarwuchsmittel ging allein im Jahr 2017 in Deutschland (Erstzulassung 1998) mehr als 120.000 Mal über den Apothekentisch.

Finasterid erfreut sich enormer Beliebtheit ist jedoch auch sehr umstritten. Wenn du dir die ersten Suchtreffer bei Google anschaust, wirst du das ganz schnell merken. In meinen Augen ist es hier, wie bei allen anderen Themen auch: ich nehme nicht alles gleich ungefragt für bare Münze und hole mir Infos aus mehreren Quellen. Ich war deswegen umso froher, dass mir mein beratender Facharzt das Haarwuchsmittel ganz unaufgeregt und neutral vorgestellt hat.

Wirkstoff

Wirkstoff: Eigentlich ist Finasterid ein Medikament in Tablettenform gegen die Vergrößerung der Prostata (wissenschaftlich als benigne Prostatahyperplasie bezeichnet). Es wirkt in der Leber. Man versteht darunter einen 5-Alpha-Reduktasehemmer, der die Umwandlung des Sexualhormons Testosteron in das stärkere Dihydrotestosteron effizient eindämmt, welche Prostatavergrößerung begünstigen würden. So werden Prostatabeschwerden bekämpft.

Wie bei Minoxidil ist es einem Nebeneffekt zu verdanken, dass bei den Probanden auch das Haarwachstum angeregt wurde. Denn durch die eben beschriebene verringerte Umwandlung entsteht weniger Dihydrotestosteron, das auch die Haarwachstumsphase (Anagenphase) bremsen würde. Folge: aktive Follikel haben mehr Zeit, Haare auszubilden – weniger Haarausfall.

Das wusste der Hersteller MSD Sharp & Dohme gut zu nutzen und brachte unter den Namen Propecia eine geringere Dosis für eine Zielgruppe ab 18 Jahren auf den Markt. Mittlerweile gibt es daneben noch etliche andere Marken wie Finapil oder Finasterid-ratiopharm.

Kleiner Fakt am Rande: Finasterid als Dopingmittel: Ich habe gerade beschrieben, dass Finasterid weniger Testosterone umwandeln lässt, welche letztlich für Muskelbildung und körperliche Leistung wichtig sind. Das macht das Medikament natürlich auch in der Sportlerszene interessant. Deswegen wurde Finasterid bis vor ein paar Jahren noch als Dopingmittel geächtet.

Erfolgsquote von Finasterid

Bei so einem vermeintlichen Wundermittel ist das öffentliche Interesse natürlich groß. Es liegen mittlerweile auch diverse, langfristige Studien vor. Laut denen konnten 80 bis 90% der konsequenten Anwender mittel- und langfristig ihren Haarausfall stoppen. Bei über der Hälfte wurden die Haare zudem sogar dicker und damit blickdichter. Einen tiefgründigen Einstieg liefert die etwas ältere, englischsprachige Studie zum Haarwachstum bei Finasterid aus den USA.

Im Vergleich zu Regaine und auch anderen Haarwuchsmitteln hat Finasterid damit zumindest auf dem Papier eine bessere Quote. Aber ist es auch DAS Wundermittel?

Anwendung von Finasterid

Die Einnahme von Finasterid erfolgt oral in Form von Filmtabletten und ist recht simpel. Während das Medikament gegen Prostatabeschwerden mit 5 Milligramm pro Tag verschrieben wird, ist Finasterid als Haarwuchsmittel deutlich geringer dosiert mit 1 Milligramm empfohlen.

Der Wirkstoff befindet sich im Kern der Tablette und ist von einem sicheren Mantel gegen äußere Widrigkeiten geschützt. Wie ich im Gespräch erfahre, kann sie unabhängig von der Mahlzeit zu jeder Tageszeit eingenommen werden. Nach etwa 2 Stunden wird der Wirkstoff im Körper aktiv, sobald er aus dem Darm ins Blut aufgenommen wird. Der Rest wird ganz normal über die Leber abgebaut und später ausgeschieden.

Therapiedauer mit Finasterid

Wie bei Regaine auch, ist Finasterid ein Haarwuchsmittel für die mittel- bis langfristige Anwendung. Erste Erfolge in Sachen Haarausfall stoppen zeichnen sich zwischen 3 und 6 Monaten ab. Das Haar wird dichter und dicker. Ab dann kann man auch erst mit Sicherheit sagen, ob die Behandlung angeschlagen hat oder nicht.

Und auch bei der Länge der Therapie haben beide Medikamente eine Gemeinsamkeit: sie verlangen eine disziplinierte und kontinuierliche Einnahme von dir. Eine größere Pause oder gar ein Absetzen vom Haarwuchsmittel bedeutet nach etwa 2 bis 3 Monaten einen langsamen Rückgang des Haarwachstums bis hin zum Ursprungszustand.

Nebenwirkungen von Finasterid

Hier wird es sehr pikant. Je nach Dauer der Behandlung mit dem Haarwuchsmittel Finasterid, treten bei einer Zielgruppe mehr oder minder schwere Nebenwirkungen auf. Hier die häufigsten:

  • persistente erektile Dysfunktion (PED): wohl eher als Erektionsstörungen und Verlust der Libido bekannt. Forscher des medizinischen Instituts der Universität von Boston (BUSM) dokumentierten mit Kollegen aus Dänemark und Deutschland diese Effekte bei einigen Probanden des Haarwuchsmittels. Verschiedene Studien haben sich dem Thema von einer sachlichen Perspektive genähert, die allenfalls den Unmengen von Stimmungsmache den Berichten im Internet vorzuziehen sind. Wenn du tiefer ins Thema einsteigen möchtest, empfehle ich dir diese englischsprachige Studie zu Finasterid und erektyler Dysfunktion von 2017.
  • Depressionen: Mittlerweile wurde auch ein Hinweis zu Stimmungsänderungen bis hin zu depressiver Verstimmung auf den Beipackzettel des Haarwuchsmittels als potentielle Nebenwirkung aufgeführt.
  • Konzentrationsstörungen
  • Spannungsgefühle in der Brust
  • Schüttelfrost
  • Verwirrung, Schwäche, Schwindel
  • Leichte Anschwellungen im Gesicht, den Lippen oder an den Gliedmaßen
  • Rötungen der Haut und Juckreiz
  • mögliche Gewichtszunahme
  • erhöhtes Brustkrebsrisiko

Anmerkung: Ich gebe an dieser Stelle nur die Informationen von meinem Facharzt wieder. Das ersetzt bei Finasterid keinesfalls eine individuelle und ganzheitliche Beratung durch deinen eigenen Arzt. Bei Interesse an dem Haarwuchsmittel rate ich dir definitiv dazu.

Erhältlichkeit und Preis von Finasterid

Ein was vorab: Finasterid unterliegt in Deutschland, Österreich und der Schweiz der ärztlichen Verschreibungspflicht. Deswegen wirst du es auch nicht im freien Handel (wie etwa Drogerien) oder bei normalen Onlinehändlern wie Amazon finden.

  • Apotheke: In der Apotheke um die Ecke bekommst du das Haarwuchsmittel gegen Rezept. Je nach Hersteller (Propecia, Finpecia,…) variieren die Preise recht stark. Die günstigste kleine Packung mit 28 Tabletten gibt es ab etwa 38 Euro. Das Sparset mit 96 Tabletten erhälst du ab etwa 108 Euro.
  • Online-Apotheken: Im Internet sind die Bezugsquellen ungleich vielfältiger. Eine Packung mit 28 Tabletten mit der als Haarwuchsmittel empfohlenen Dosis zu je einem Milligramm kostet etwa 36 Euro. Eine 96-er Packung gibt es für etwas über 100 Euro. Auch hier lohnt sich der Vergleich verschiedener Hersteller mit dem selben Wirkstoff. Diverse Online-Apotheken wie DocMorris und Eurapon führen die Produkte.

Und für den schnellen Überblick hier nochmal die wichtigsten Werte im Vergleich:

 RegaineFinasterid
Wirkstoff:5% MinoxidilFinasterid 1A Pharma 1mg
Erfolgsquote:etwa 70-80% der Probanden konnten den Haarausfall stoppen, bei einem Drittel erfolgte sogar dezent neuer Haarwuchsetwa 80-90% der Probanden konnten den Haarausfall stoppen, bei der Hälfte verdichtete sich das Haar sichtbar
Anwendung:topisch: 2x täglich Anwendung auf der Kopfhaut als Lösung oder Schaumoral: 1x täglich Einnahme einer Tablette mit 1mg Finasterid
Therapiedauer:Erste Erfolge ab 3 - 4 MonatenErste Erfolge ab 3 - 6 Monaten
Mögliche Nebenwirkungen:Shedding-Effekt, Juckreiz, trockene Kopfhaut, Schuppenbildung, Bluthochdruckpersistente erektile Dysfunktion, Depressionen, Konzentrationsstörungen, leichte Anschwellungen
Erhältlichkeit:apothekenpflichtiges Haarwuchsmittelverschreibungspflichtiges Haarwuchsmittel
Preis:Lösung 1x60ml ab etwa 32 Euro
Lösung 3x60ml ab etwa 55 Euro
Schaum 3x60ml ab etwa 50 Euro
28-Tabletten-Packung ab 36 Euro
98-Tabletten-Packung ab etwa 108 Euro

 

Regaine oder Finasterid – meine Entscheidung für ein Haarwuchsmittel

Für mich als Mensch, der oft reist und einem eher spontanen Lebensstil verfolgt, wäre Finasterid flexibler und praktikabler. Das kann ich einmal am Tag zu beliebiger Zeit einnehmen. Regaine dagegen verlangt mir mehr Disziplin ab: ich muss immer eine Sprühdose dabei haben und zwei Mal täglich im Abstand von etwa 12 Stunden daran denken, das Haarwachstumsmittel anzuwenden. Zudem erscheint mir das Auftragen schwieriger, aufwendiger und fehleranfälliger als die simple Einnahme einer Tablette. Und nicht zuletzt muss ich meinen Tagesablauf anpassen: Früher aufstehen, um Regaine sorgfältig einzumassieren. Genau darauf achten, dass meine Kopfhaut 4 Stunden nach dem Auftragen nicht mit Wasser oder dem Kopfkissen in Berührung kommt. Entsprechend muss ich Dusch- und Schlafzeiten an das Haarwuchsmittel anpassen.

Zudem ist Finasterid unterm Strich günstiger und hat auf dem Papier höhere Erfolgsquoten.

Auf der anderen Seite hat Regaine durch seine äußere Anwendung auf der Oberfläche der Kopfhaut jedoch viel weniger Nebenwirkungen. Und trotz meines eher undramatischen und sachlichen Blickes auf potentielle Komplikationen muss man ja bedenken: Finasterid wirkt über die gesamte Dauer der Behandlung medikamentös auf bestimmte Prozesse in der Leber ein. Und bei Dauer rede ich nicht nur von den 3 bis 6 Anfangsmonaten, bis sich ein Effekt abzeichnet. Für anhaltende Wirkung muss das Haarwuchsmittel kontinuierlich eingenommen werden.

Zudem schwebt das Risiko mit dem Libidoverlust im Raum. Mein Facharzt meint zwar, dass nur 0,5% seiner Patienten solche Nebenwirkungen bemerken. Zudem würde sich nach Absetzen von Finasterid über die weiteren Monate alles wieder normalisieren. Ich habe jedoch auch bereits andere Stimmen gehört und Berichte gelesen. Wie gesagt: das Haarwuchsmittel ist nicht unstrittig. Und hier ist mir der Einsatz dann doch zu hoch, als dass ich es nicht erst einmal mit Regaine versuchen könnte. Sollte mein Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « damit keine Früchte tragen, kann ich ja später immer noch umschwenken.

Zwei Haarwuchsmittel parallel: Nun, ich habe bei meiner Recherche durch verschiedene Anwenderberichte von einigen gelesen, die beide Haarwuchsmittel parallel anwenden und dabei gute Erfolge erzielen. Wechselwirkungen sind nicht bekannt. Ich möchte jedoch festhalten, dass ich für mein Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « nur eines der beiden Haarwuchsmittel gleichzeitig anwenden möchte. Zum einen ist das natürlich eine finanzielle Frage. Viel wichtiger ist jedoch, dass ich somit eventuelle Nebenwirkungen sowie Erfolg oder Misserfolg meiner Therapie ganz konkret auf ein Medikament zurückführen kann. Bei einer Kombination aus zwei Haarwuchsmitteln können sich Effekte verfälschen, überlagern oder aufheben. Das möchte ich unter allen Umständen vermeiden.

 

Haarwuchsmittel-Selbsttest mit Regaine

Im Folgenden findest du die regelmäßigen Reports über den Verlauf meines Projektes » Erfolgreich Haarausfall stoppen «. Inklusive Tipps, Anwendungshinweise, mögliche Nebenwirkungen und natürlich Erfolge. Aller zwei Wochen gibt es ein Update. Wichtig: Diese Reports spiegeln meine ganz persönliche Erfahrung mit dem Haarwuchsmittel Regaine wieder und können nicht pauschalisiert werden. Je nach Typ und Verträglichkeit kann die Therapie bei jedem einen anderen Verlauf nehmen.

Woche 1&2: Erste Schritte mit Regaine

Regaine gibt es in der 3-er Packung für etwa 12 Wochen. Das Set kostet etwas mehr als 50 Euro.

Regaine gibt es in der 3-er Packung für etwa 12 Wochen. Das Set kostet etwas mehr als 50 Euro.

Meine » Erfolgreich Haarausfall stoppen « Therapie beginnt. Ich habe 4 Tage zuvor eine 3-er Packung Regaine-Schaum bei Eurapon.de bestellt. Nun halte ich das kleine Päckchen in den Händen, auf dem ehrlicherweise schon etwas Hoffnung ruht.

Praktisch, dass mir der Händler meinem ersten Paket des Haarwuchsmittels gleich einen Gutschein mit 10% Rabatt für die nächste Order beilegt. Das trifft sich gut: In dem Wissen, dass eine Packung Regaine in etwa drei Monate halten soll und meine Therapie mindestens 6 Monate andauern wird, habe ich eine Nachbestellung sowieso bereits fest eingeplant. Die Frage ist nur ob ich beim Schaum bleiben werde oder doch zur Lösung wechsele. Doch darüber entscheide ich nach den ersten Tagen.

Regaine liefert als Beipackzettel eine geheftete Anleitung mit vielen nützlichen Informationen rund um das Haarwachstumsmittel.

Regaine liefert als Beipackzettel eine geheftete Anleitung mit vielen nützlichen Informationen rund um das Haarwachstumsmittel.

Ich öffne die Packung und finde darin drei kleine Sprühflaschen und einen obligatorischen Beipackzettel in etwas unkonventioneller Heftform vor. Der erklärt nochmal auf 26 Seiten, wie ich das Haarwuchsmittel anzuwenden habe, welche Risiken damit verbunden sind und gibt nützliche Ratschläge und Hinweise. Das ist prinzipiell nützlich, bietet aber nach der intensiven Vorrecherche keine wirklich neuen Informationen für mich.

Ich habe ein Wochenende für den Start mit dem Haarwuchsmittel gewählt, um mir genügend Zeit zu nehmen.

Zum Öffnen der Sprühflaschen gibt es einen eigenen Mechanismus. Einfach den Pfeil auf Verschlussdeckel und Flasche übereinander drehen und öffnen. So stehts in der Anleitung. Ich war beim ersten Mal überrascht, wie straff es trotz richtiger Handhabung geht. Du musst schon etwas Kraft aufwenden, um den Deckel abzuziehen.

Sprühflasche immer verschlossen halten: Achte darauf, die Sprühflasche nach der Anwendung wieder fest zu verschließen. Ich selbst hatte es in den ersten Tagen einmal vergessen. Der Inhalt der Sprühflasche trocknet dadurch glücklicherweise zwar nicht aus, aber der Schaum verkrustet am Sprühkopf.

Ich beginne mit der ersten Anwendung des Haarwuchsmittels: Mit einer Kombination aus  Hand-Rasierspiegel und dem Wandspiegel in meinem Bad habe ich optimalen Blick auf meinen Hinterkopf. Trotzdem habe ich noch eine Hand frei, um den Schaum letztlich aufzutragen.

Für die ersten Anwendungen speziell am Hinterkopf empfehle ich dir genau diese Vorgehensweise, statt blindes einmassieren. Mit einem Doppelspiegel bekommst du ein gutes Gefühl, an welchen Stellen der Schaum genau aufgetragen werden muss. Ein paar Tage später bin ich routiniert genug, um das Haarwuchsmittel auch so gezielt auf die Kopfhaut zu bekommen.

Korrekte Anwendung des Regaine Schaums in drei kurzen Schritten.

Korrekte Anwendung des Regaine Schaums in drei kurzen Schritten.

Ich halte die Flasche stets senkrecht. Das ist wichtig, denn sonst sprüht der heraus strömende Regaine-Schaum quer durch das Bad. Und glaube mir: ich weiß, wovon ich rede.

Auf die Fingerspitzen von Mittel- und Ringfinger meiner geöffneten Handflächen trage ich einen kleinen “Ball” von Schaum auf. Der sollte ungefähr so groß sein, wie die Hälfte des Verschlussdeckels. Ich habe diesen bei den ersten Anwendungen immer in Sichtweite stehen, um einen vergleichbaren Maßstab zu haben.

Tipp für die Anwendung des Schaums: Ich war erstaunt, wie schnell der Schaum bei Wärme schmilzt und wegrutscht. Da genügt schon die Körpertemperatur deiner Fingerspitzen. Daher empfehle ich dir, vor der Behandlung deine Hände mit kaltem Wasser gründlich zu waschen (und danach natürlich zu trocknen). Durch die abgekühlten Handflächen hast du mehr Zeit, den Schaum richtig und gewissenhaft aufzutragen.

Ich setze den Schaum auf den betroffenen Stellen an und massiere ihn sorgfältig 2-3 Minuten ein. Lieber etwas länger, denn eine kleine Kopfmassage kann dem Durchblutungs-Effekt von Regaine ja nur förderlich sein. Eine unterstützende Wirkung dadurch ist zwar offiziell nicht nachgewiesen – ich mach das aber für mein eigenes Wohlbefinden. Wenn dir das gerade viel Zeit vorkommt: Dein tägliches Zähneputzen dauert genauso lange.

Nach dem Auftragen fühlt sich das Haar am Hinterkopf etwas strähnig an. Etwa wie mit Haarwachs frisiert. Mit dem langsamen Trocknen des Schaums schwindet allerdings auch dieser Effekt über die kommenden Stunden.

Noch etwas zum Tagesablauf: Die Befürchtungen meiner Vorabrecherche blieben größtenteils aus. So sehr muss ich letztlich gar nicht meinen Tagesablauf anpassen. Ich stehe seit meiner » Erfolgreich Haarausfall stoppen « Therapie gerade mal 10 Minuten eher auf, um genügend Zeit für die Behandlung mit dem Haarwuchsmittel zu haben. Nach dem morgendlichen Duschen föne ich meine Haare richtig trocken und beginne mit dem Auftragen. Das kostet mich unterm Strich keine 5 Minuten.

Nach dem Einmassieren auf den Hinterkopf lege ich direkt mit dem Frisieren los. Da ich nur das vordere Haar mit etwas Wachs style, kommt das mit meinem Hinterkopf auch nicht in die Quere. Das passt mir gut, wenngleich Regaine behauptet, dass ein Styling generell keine Probleme nach der Haarwuchsmittel-Behandlung darstellt.

Abends gegen 21 Uhr wiederhole ich den Vorgang nach den selben Schema. So liegen immer etwa 12 Stunden dazwischen. Das wird schnell zur Routine.

Dies sind meine ersten Schritte und somit auch mein erster Erfahrungsbericht zum Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen «. In zwei Wochen geht es an dieser Stelle weiter, und ich werde euch hoffentlich von weiteren Erkenntnissen, Ratschlägen und vielleicht auch Nebenerscheinungen mit dem Regaine Haarwuchsmittel berichten können. Bleibt gespannt.

Woche:1 & 2
Befinden:Motiviert und neugierig.
Fortschritt:natürlich so kurz nach dem Start noch keiner sichtbar
Nebenerscheinungen:natürlich auch noch keine. Hatte ich (außer bei einer überraschenden Unverträglichkeit) auch nicht erwartet zu diesem Zeitpunkt.
Anmerkungen:Anfängliche Bedenken, dass ich durch die tägliche 2 malige Anwendung und der darauf folgenden 4-stündigen Schonzeit fürs Haar meinen Alltag und meine Lebensweise empfindlich umstellen muss, haben sich bislang als unbegründet herausgestellt.

Woche 3&4: Wenn die Rübe trockener wird…

Da bin ich wieder. Zwei Wochen sind vergangen seitdem ich mein Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « mit Regaine begann.

Ich habe bislang jeweils morgens und abends einmal den Schaum vom Haarwuchsmittel einmassiert. Den Rasierspiegel nutze ich nicht mehr. Mittlerweile ist die Routine vorhanden.

Auch die vier Stunden Einwirkungszeit haben meinen Tagesablauf nicht wirklich beeinflusst. Da ich jetzt in der feuchten Jahreszeit (wir haben gerade Januar) viel Outdoor-Sport betreibe (Joggen, Bootcamp) und auch oft mit der Spiegelreflexkamera draußen unterwegs bin, ist meine Mütze mein liebster Begleiter geworden. So kann ich auch bei Nieselregen meinen Kopf schützen und das Haarwuchsmittel in Ruhe einziehen lassen.

Mit etwas Selbstdisziplin und Zeitplanung sehe ich auch dem anstehenden Wintersport, Urlaub am Meer und der Festivalsaison gelassen entgegen.

Natürlich sind nach zwei Wochen noch keine Effekte erkennbar. Die Tonsur hat sich nicht verändert, wie du auch an den Fotos weiter unten gut erkennen kannst.

Mich haben mittlerweile Fragen erreicht, welches Shampoo ich parallel zu meiner » Erfolgreich Haarausfall stoppen « Therapie nutze. Weil es thematisch gerade super passt, möchte ich gerne näher darauf eingehen. Bis jetzt habe ich mein Alpecin Coffein Shampoo gut und gerne wie gehabt weiter verwendet. Mit Regaine besitze ich jetzt aber seit mehr als zwei Wochen ein Haarwuchsmittel, welches mit seiner alkoholischen Grundlage die Kopfhaut austrocknet. Das kann bei dem einen mehr, bei den anderen minder stark erfolgen.

Meine Auswahl verschiedener Haarshampoos bei trockener Kopfhaut.

Bei mir hat sich das seit ein paar Tagen mit einer etwas trockeneren Kopfhaut, Juckreiz und leichter Schuppenbildung geäußert. Eine Nebenwirkung auf Ansage (steht im Beipackzettel und auf diversen Ratgeberseiten) und freilich kein Grund, die Therapie mit dem Haarwuchsmittel abzubrechen. Aber ich habe meine Lebensgewohnheiten darauf eingestellt. Statt mit dem ebenfalls alkohol basierten Alpecin der Kopfhaut noch mehr zuzusetzen, bin ich auf ein rückfettendes Shampoo gegen Schuppen umgestiegen. In meiner Dusche steht jetzt Totes Meer Anti-Juckreiz Shampoo von Salthouse. Das gibt meiner Kopfhaut die entzogene Feuchtigkeit teilweise wieder zurück. Momentan fahre ich sehr gut damit, ich werde jedoch beobachten, wie sich alles weiter entwickelt.

Update: Weitere Pflegeprodukte und Tipps bei gereizter Kopfhaut durch Haarwachstumsmittel habe ich im Laufe meiner Therapie gesammelt dir gebündelt zusammengefasst.

Die Anwendung des Regaine Schaums klappt einfach und schnell. Gefühlt bleibt jedoch viel in den Haaren zurück.

Die Anwendung des Regaine Schaums klappt einfach und schnell. Gefühlt bleibt jedoch viel in den Haaren zurück.

Meine Erkenntnisse zum Thema Schaum nach ein paar Anwendungen: da ich selbst natürlich keine Halbglatze habe, sondern um die lichten Stellen noch genügend Haare wachsen, bin ich mit dem Schaum etwas hin und her gerissen. Ich bin an manchen Tagen etwas skeptisch, wie viel vom Haarwachstumsmittel wirklich am Ende auf der Kopfhaut ankommt, und wieviel in den Haaren drum herum kleben bleibt. Denn dort nützt mir der Wirkstoff Minoxidil herzlich wenig. Das kann jedoch auch nur Einbildung sein. Ich werde die kommenden Tage weiter beobachten und zur Not vielleicht auf die Lösung umschwenken. Mit den Applikatoren lässt sie sich unter Umständen besser direkt an den Haaren vorbei auf die Kopfhaut befördern. Ich werde das Haarwachstumsmittel weiter testen und dann sehen.

Update: Nachdem ich im Laufe des Therapie später auch die Lösung getestet habe, konnte ich beide letztlich ganz konkret miteinander vergleichen.

Ansonsten gibt es keine weiteren Erscheinungen zu berichten. Bis zu möglichen ersten Erfolgen braucht es auch noch ein paar Wochen. Ich führe meine Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « konsequent weiter und werde an dieser Stelle in zwei Wochen wieder updaten. Wir lesen uns.

 

Woche:3 & 4
Befinden:es kommt langsam Routine in meine Therapieabläufe
Fortschritt:lässt logischerweise noch auf sich warten
Nebenerscheinungen:Meine Kopfhaut wird spürbar trockener und verleitet zum Kratzen. Mit Pflegeölen und rückfettenden Antischuppen-Shampoos wirke ich dem entgegen.
Anmerkungen:Bin mir aktuell unsicher, ob ich besser auf die Lösung von Regaine umschwenken soll. Ich habe das Gefühl, dass zu viel Schaum im Haar kleben bleibt und nicht auf die Kopfhaut gelangt.

 

Woche 5&6: Was zum…?! Die Haare werden weniger!

Die Zeit vergeht. Mittlerweile schreibe ich die Wochen 5 und 6 meines Projektes » Erfolgreich Haarausfall stoppen «. Wie ihr über diesem Text seht, habe ich mich dazu entschlossen, parallel zu meinen zweiwöchigen Erfahrungsberichten auch monatlich jeweils einen Videoreport zu drehen. Mit Bewegtbild lassen sich Vergleichsvideos und Vorher/Nachher-Fotos einfach besser und aussagekräftiger präsentieren. Was sagt ihr dazu? Ich freue mich auf euer Feedback über die Entscheidung und über das erste Video.

An die täglichen Behandlungen mit Regaine habe ich mich ganz gut gewöhnt. Aber halt… fairerweise muss ich zugeben, dass es nicht immer einfach war, überhaupt an das Haarwuchsmittel zu denken. Das gipfelte darin, dass ich doch tatsächlich die Anwendung einmal vergessen habe. Unterm Strich kein Beinbruch. Jedoch ist es wichtig, dass du in so einem Fall deine Therapie ganz normal zum nächsten geplanten Zeitpunkt fort führst. Eine Erhöhung der Dosis oder das Nachholen der ausgelassenen Anwendung ist nicht ratsam.

Tipp, damit du dein Regaine nicht vergisst: Um dem Vergessen vorzubeugen, habe ich mein Regaine seitdem in der Nähe vom Zahnputzbecher platziert. So ist das Haarwuchsmittel morgens und abends automatisch im Blickfeld und wird nicht übersehen.

Ab Woche 5 bin ich zudem vom Schaum auf die Lösung umgestiegen. Da beide auf dem selben Wirkstoff (5% Minoxidil) zu gleichen Anteilen basieren, ist der Wechsel auch kein Problem. Ein Grund dafür ist natürlich, um dir auch die Lösung genauer vorzustellen. Doch der für mich persönlich wichtigere Punkt liegt wo anders: es hat sich mein Verdacht erhärtet, dass der Schaum mehr in den Haaren kleben bleibt, anstatt an die Follikel zu kommen.

Mit der Regaine Lösung habe ich verschiedene Applikatoren zur Verfügung. Ich nutze seit nunmehr einer Woche den punktuellen Druckkopf, mit dem ich das Haarwuchsmittel gezielter zwischen meinen Haaren vorbei auf die Kopfhaut auftragen kann. Das hat sich nach mehreren Durchgängen als effizienter erwiesen.

Update: Ein netter Nebeneffekt von dem Wechsel: da ich sowohl Schaum als auch Lösung bereits mehrere Wochen benutzt habe, kann ich beide Haarwuchsmittel ganz gut miteinander vergleichen. Ein entsprechendes Video und eine genaue Auflistung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden inklusive Empfehlungen findest du hier. Natürlich halte ich dich über meine weiteren Beobachtungen auf den Laufenden.

An Erfolgen ist auch in diesen Wochen nichts zu spüren. Dafür ist es immer noch zu früh. Schauen wir nochmal auf die Nebenwirkungen. Die Kopfhaut hat sich wieder beruhigt und die Rötungen sind weitestgehend verschwunden. Vor allem das rückfettende Shampoo hat hier seinen Löwenanteil dazu beigetragen. Super.

Shedding-Effekt bei Minoxidil-Behandlung

Trotz ausbleibender Erfolge habe ich trotzdem ein kleines Zwischenfreuen. Warum? Seit ein paar Tagen hat sich mein Haarausfall verstärkt. Das sehe ich vor allem beim Einmassieren von der Regaine Lösung. Es kleben danach deutlich mehr lose Haare an den Fingern als noch zu Beginn der Therapie. Warum ist das ein Grund zur Freude? Eher ein Schock könnte man jetzt meinen. Schließlich führe ich mein Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « ja durch, um das Haarwachstum anzuregen. Nun tritt genau das Gegenteil ein.

Ganz ruhig! Der Effekt nennt sich Shedding Phase und ist drei bis vier Wochen nach Beginn der Therapie normal – ja sogar gut. Denn nun werden langsam die Haarfollikel stimuliert und in die Wachstumsphase (Anagenphase) gebracht. Alte und ruhende Haare (in Telogenphase) werden dabei abgestoßen. Das äußert sich für den Anwender in erhöhten Haarausfall und kann schon mal für einen Schreck sorgen. Im Endeffekt ist dies jedoch ein Indikator, dass das Haarwuchsmittel höchstwahrscheinlich anschlägt. Ich bleibe gelassen und führe mein Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « fort.

Und damit bin ich auch bereits am Ende von meinem dritten Erfahrungsbericht. Auch wenn die Erfolge logischerweise ausbleiben, sehe ich doch Reaktionen, die mich zuversichtlich stimmen. Ich bin und bleibe gespannt.

 

Woche:5 & 6
Befinden:Erstes Zwischenfreuen: der Shedding-Effekt tritt ein
Fortschritt:lässt immer noch auf sich warten
Nebenerscheinungen:Schuppenbildung und Juckreiz weitestgehend bekämpft. Erhöhter Haarausfall im Rahmen vom Shedding-Effekt könnte Indikator für das Anschlagen der Therapie » Erfolgreich Haarausfall stoppen « sein.
Anmerkungen:Von Schaum auf Lösung umgestiegen. Mit dem Applikator lässt sich das Haarwuchsmittel präziser auftragen.

 

Woche 7&8: Routine macht sich breit

Und da ist er schon. Mein nächster Bericht für die Wochen 7 und 8. Es ist unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Aber gleichzeitig auch ein gutes Zeichen, dass sich mein Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « so nahtlos und selbstverständlich in meinen Tagesablauf integriert hat. Wahnsinn!

War es anfangs noch etwas anstrengend, so muss ich mich jetzt nicht mal mehr an die Behandlung erinnern. Das Prozedere läuft morgens und abends einfach wie von selbst – neben Zähneputzen und Kontaktlinsen einsetzen. Meine bisherige Versäumnisquote von einer Behandlung (siehe letzter Report) ist zum Glück nicht gestiegen.

Anwendungstipps und Erfahrungen mit der Regaine Lösung

Mittlerweile habe ich ja ein paar Wochen mit der Lösung hinter mir und kann dir ganz gute Infos und Tipps geben. Den Sprühaufsatz habe ich von Anfang an links liegen gelassen. Bei meinen noch recht dichtem Haar würde die Flüssigkeit nicht bis zur Kopfhaut durchdringen. Stattdessen nutze ich ausschließlich den punktuellen Applikator. Den führe ich an meinen Haaren vorbei bis ich die Spitze auf der Kopfhaut spüre. Sechs Sprühstöße über alle betroffenen Stellen verteilt.

Ähnlich wie beim vorher genutzten Regaine-Schaum muss ich mich auch bei der Lösung beeilen. Denn die Flüssigkeit läuft recht schnell den Kopf nach vorne oder seitlich herunter. Oftmals muss ich mir das Haarwachstumsmittel von der Stirn tupfen, wenn ich zu lange warte.

Tipp für das Auftragen der Regaine-Lösung: Mit entsprechenden gegensätzlichen Neigen deines Kopfes kannst du während des Sprühens dem Herunterlaufen der Lösung etwas vorbeugen. So gewinnst du unterm Strich mehr Zeit zum Auftragen und verhinderst, dass die alkoholhaltige Flüssigkeit gar in die Augen kommt.

Für das Einmassieren nehme ich mir meist 2-3 Minuten Zeit. Die Haare fühlen sich danach noch etwas klebrig und feucht an. Sie sehen aus, wie mit Wet-Gel frisiert und zu kleinen Strähnen geformt. Dieser Effekt hält meist 1-2 Stunden an und dauert damit etwas länger als beim Schaum vom Haarwachstumsmittel. Das stört mich ehrlich gesagt etwas. Normalerweise style ich meine Haare auf dem Hinterkopf nämlich nicht. Sie kaschieren lose am besten die lichten Stellen. Durch die von der Lösung gebündelten Haarsträhnen sieht man die Kopfhaut dagegen etwas mehr. Und das nicht nur beim Frühstück und auf dem Weg zu Arbeit, sondern auch noch bis in den späten Vormittag hinein.

Zudem habe ich das Gefühl, dass die Lösung vom Haarwachstumsmittel die Kopfhaut noch stärker austrocknet als der Schaum. Ich werde den Effekt im Rahmen meines Projektes » Erfolgreich Haarausfall stoppen « weiter beobachten und eventuell mit speziellen Ölen und Shampoos gegensteuern. Wenn daraus klare Erkenntnisse und Empfehlungen resultieren, werde ich sie hier im Blog natürlich gerne teilen.

Regaine in der Sauna

Die aktuell kalte Jahreszeit treibt mich öfter mal zuhause in mein Hobby-Filmstudio. Gut für dich, denn so liege ich ganz gut im Pensum, was meine geplanten Ratgeberfilmchen zum Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen «. Ansonsten ist Winterzeit natürlich auch Saunazeit. Doch wie verträgt sich das mit meiner Minoxidil-Behandlung. Nach 3 Saunabesuchen habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich lieber mindestens 3 Stunden nach der Anwendung abwarte. Warum? Nun, ich sauniere gerne richtig heiß (ganz oder gar nicht). Die Kopfhaut kommt dabei richtig in Wallung und der Schweiß perlt ordentlich von der Stirn. Ich habe einfach Bedenken, dass die noch frisch aufgetragene Lösung durch den Schweiß mit runtergespült werden könnte.

Und natürlich gehört das Kältebad oder der See zur Abkühlung nach jedem Saunagang und jedem Aufguss. Wenn ich dabei bis über den Kopf untertauche, sollten (ähnlich wie beim Duschen) schon 3-4 Stunden vergangen sein. Bis dahin ist die Lösung oder der Schaum nämlich erst komplett eingezogen. So beschreibt es letztendlich auch der Hersteller in seinem Beipackheftchen.

Weitere Tipps aus meinen mittlerweile 8-wöchigen Erfahrungen mit Regaine habe ich dir im folgenden Video kurz zusammengestellt. Hier gibt es sieben konkrete Ratschläge zu häufigen Anwendungsfragen aus dem Alltag wie zum Beispiel „Kann ich trotz Regaine meine Stylingprodukte wie Haarspray und Haargel anwenden?“, „Was muss bei Sauna und Solarium beachten?“, „Kann ich mit dem Regaine-Schaum meine Haare modellieren?“ und viel mehr. Keine Angst, das Video dauert nicht lange, lohnt sich aber – versprochen.

Auch der Shedding-Effekt hält noch an und hinterlässt über den Tag hinweg gefühlt mehr als die 80-110 Haare, die ein Mensch normalerweise verliert. Wie bereits beschrieben, sehe ich dem gelassen entgegen. Die Kopfhaut wird dadurch zum Glück nicht sichtbar lichter.

Wie die folgenden Bilder zeigen haben sich in Woche 7 und 8 auch noch keine sichtbaren Erfolge eingestellt. Hier heißt es weiterhin für mich Geduld haben.

Woche:7 & 8
Befinden:Froh, dass ich mich vorab über den Shedding-Effekt informiert habe. Der aktuelle Haarverlust hätte mich sonst ganz schön irritiert
Fortschritt:wie zu erwarten, noch nicht zu sehen
Nebenerscheinungen:Shedding-Effekt hält an und macht sich durch etwas kahlere Kopfhaut sichtbar. Zudem wird sie durch die Lösung scheinbar stärker ausgetrocknet.
Anmerkungen:Die Lösung erweist sich als effektiver für mein Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen «.

 

Woche 9&10: Von Shampoos und Spritzen

Es sind wieder zwei Wochen vergangen, liebe Minox-Community. Zwei Wochen mit fleißiger Behandlung, zwei Wochen mit reichlich Erfahrung, aber auch zwei Wochen nicht ohne Nebenwirkungen.

Danke, danke, danke…

Doch alles nacheinander. Und das wichtigste zuerst: ein Dankeschön. Ich lese in den Facebookgruppen und auf meinem Videokanal gerade eine Menge Zustimmung und motivierende Worte bei jedem Post und jeden meist Facebook Bericht. Das motiviert mich ungemein, euch zu motivieren. Super. Dieser Blog hatte ja von Anfang nur ein Ziel: euch zuverlässige Einblicke zu geben, brennende Fragen zu beantworten und vielleicht den einen oder anderen Unschlüssigen zu einer Entscheidung zu verhelfen. Das scheint zu funktionieren. Und beflügelt mich ungemein in meinen Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « konsequent weiter zu machen. Nicht nur mit der Therapie selbst (die ziehe ich aus Prinzip eh für mich durch), sondern mit der regelmäßigen Berichterstattung. Danke. So viel Zeit muss sein.

Feedback in den Social Netzwerken

Jetzt kommt die Spritze ans Werk

In einer dieser Facebook Gruppen zum Thema Haarausfall wurde ich auf eine interessante Anwendungsmethode für die Regaine-Lösung hingewiesen. Natürlich habe ich sie gleich mal ausprobiert. Nachdem der Sprühkopf die Lösung nur oberflächlich auf die Haare sprüht, nutzte ich ja bislang den punktuellen Applikator. Das Problem steckt schon im Namen: punktuell. Der ist super für kleine, einzelne Stellen wie zum Beispiel Geheimratsecken. Ich habe jedoch eine großflächige Haarausdünnung auf dem Hinterkopf. Mit 6 aufgetragenen Tropfen der Lösung kann ich nur schwerlich das gesamte Areal abdecken.

Eine mögliche Abhilfe: ich befülle mir eine apothekenübliche Spritze mit der Lösung. Die angebrachte Skala nutze ich, um genau 1 Milliliter abzufüllen. Das entspricht ja der empfohlenen Anwendungsmenge pro Regaine-Behandlung.

Ich setze sie an meinem Haupt an und drücke langsam und gleichmäßig die Flüssigkeit raus. Der Vorteil: der Regaine Applikator kann nur 6 Tröpfchen punktuell auf die Kopfhaut setzen. Mit der Spritze kann ich dagegen hauchdünne durchgehende Linien ziehen und somit meinen Kopf gleichmäßiger benetzen. Besser.

Sicherlich ist da ein bisschen Übungssache dabei. Beim ersten Versuch ist die Spritze auf halber Strecke verklemmt und ergoss dann mit einem Ruck alles über mein Haar. Und auch so muss man erstmal das Gefühl für ein gleichmäßiges und kontrolliertes Auftragen bekommen. Mittlerweile funktioniert das routiniert und liefert gute Ergebnisse.

Und jetzt wollt ihr natürlich noch wissen, wo ich die Spritzen gekauft habe: in der Apotheke sind die mal wieder recht teuer. Ich habe deswegen in den Online-Apotheken verglichen und bin auf geeignete Spritzen bei Shop-Apotheke gestoßen.

Diese Einweg-Spritzen kommen in der 100-er Packung, kosten gerade mal etwas mehr als 10 Euro, haben eine gut ablesbare Skala und sind mit ihrer 2 Milliliter Kapazität genau geeignet für zwei tägliche Anwendungen. Mit einem Stopfen kannst du die vordere Öffnung leicht verschließen und verbliebene Lösung in der Spritze bis zur nächsten Behandlung aufbewahren. Da es bei meiner Therapiemethode nicht auf 100%-ige Sterilität ankommt, nutze ich eine Spritze auch gerne mehrere Tage. Insofern sollte die 100-er Packung über die gesamte Zeit von meinem Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « ausreichen. Ich werde diese Darreichungsform die nächsten Wochen weiter testen und natürlich darüber berichten.

Die Recherche geht in die zweite Runde

Bereits vor der Anwendung mit den Spritzen habe ich jedoch mit der Lösung ein paar Nebenerscheinungen entdeckt. Der Shedding-Effekt pegelt sich mittlerweile ein. Der Haarausfall hat gefühlt nicht zugenommen. Schlimmer wiegt im Moment die Austrocknung der Kopfhaut. Schon in den ersten Wochen mit dem Regaine Schaum hatte ich ja eine Recherche unter verschiedenen Shampoos angestellt. Damals schon getrieben von leichtem Juckreiz. Das war jedoch nichts gegen die Reizung der Kopfhaut bei der (scheinbar aggressiveren) Lösung. Auf der linken Hinterkopfseite fühlt es sich an wie  rauhe und schuppige Haut, die beim Kontakt mit der Lösung auch leicht brennt. Grund genug, die Suche nach geeigneten Shampoos und Ölen nochmal zu erweitern und zu intensivieren. Ich habe mich belesen und mir einige Pflegemittel nach Hause geholt. Klar, dass die Testphase noch etwas dauert. Die Ergebnisse präsentiere ich natürlich im nächsten Bericht.

Erfolge gibt es auch diese Woche noch keine. Oh wait…der Shedding-Effekt stimmt mich natürlich nach wie vor zuversichtlich, dass das Haarwachstumsmittel bei mir anschlägt. Möglicherweise ein Teilerfolg vom Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen «. Mit ersten sichtbaren und handfesten Ergebnissen rechne ich sowieso erst in frühestens 6 Monaten.

Woche:9 & 10
Befinden:Etwas beunruhigt wegen der wieder auftretenden Rötungen.
Fortschritt:Haarwachstum ist noch immer weit entfernt.
Nebenerscheinungen:Der Shedding-Effekt scheint zu stagnieren. Dafür zeigt sich der etwas aggressivere Charakter der Regaine Lösung und verstärkt trockener Kopfhaut.
Anmerkungen:Für mein Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « bin ich gerade auf der Recherche nach einem sensitiven Schampoo und pflegenden Ölen, um der Kopfhautreizung entgegen zu wirken. Der Test findet gerade statt und wird in einen der kommenden Reports veröffentlicht.

 

Woche 11&12: Für jede Nebenwirkung das richtige Mittelchen…

Hallo liebe Minox-Mitstreiter. Es ist wieder soweit. 3 Monate sind bislang rum. Da ich mein Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « mit Regaine erst einmal auf 6 Monate terminiert habe, kann man quasi von einem Bergfest mit dem Haarwachstumsmittel sprechen. Und natürlich gibt es zur Feier des Tages wieder meinen dritten Monatsreport in Videoform. Du findest es unter diesem Text.

Meine Therapie im zeitlichen Verlauf

Ich hatte mich ja im letzten Report bereits für euer Feedback bedankt. Neben Komplimenten und Anregungen kommen natürlich auch Fragen herein. Toll. Eine dieser Fragen kommt von FloFlo auf Youtube: “Hey hat das shedding bei dir aufgehört?”. Nachdem ich vor vier Wochen einen Blick auf mein vom Shedding etwas ausgedünntes Kopfhaar gegeben habe, kann ich Stand jetzt ein kleines Update geben. Die Haare in der Duschwanne und auf dem Kopfkissen sind weniger geworden. Auch nach dem Einmassieren der Regaine Lösung habe ich weniger lose Haare an den Fingern kleben. Ich nehme an, der Shedding-Effekt ist gerade zum stagnieren gekommen. Der Haarausfall hat gefühlt wieder eine normale Intensität angenommen.

Diese und andere Fragen wie “bis wann ging deine Shedding-Phase?” oder “leidest du noch immer unter Rötungen deiner Kopfhaut?” habe ich noch einmal gesammelt. Und um mein Versprechen um maximale Transparenz einzulösen, möchte ich euch meinen gesamten Verlauf bislang übersichtlich darstellen.

Therapieverlauf Monat 1-3

Quasi meine genauer Dokumentation der letzten Wochen meines Projekts » Erfolgreich Haarausfall stoppen «. In der Grafik seht ihr genau, was an welchem Zeitpunkt und mit welcher Stärke der Therapie eingetroffen ist. Die Erfolge und vor allem die Nebenwirkungen. Natürlich führe ich die Zeitlinie fort und werde nach Monat 6 nochmal für dich auswerten. Wenn du Fragen zur Darstellung hast, kannst du gerne in die Kommentarsektion schreiben oder mich unter kontakt@erfolgreich-haarausfall-stoppen.de kontaktieren.

Die Kopfhaut gepudert…

Leon Miguel Streuhaar 25g (versch. Farben)
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 Der Shedding-Effekt hat mich die letzten Wochen auch kreativ werden lassen. Um das dadurch lichtere Haar besser zu kaschieren, habe ich mich an Streuhaar versucht. Klar, dass es sich dabei in meinen Augen um keine nachhaltige Lösung handelt – sondern nur um temporäres kaschieren. Dennoch habe ich mit einem speziellen Produkt namens Leon Miguel erstaunlich gute Resultate erzielt. Gerade jetzt, wo durch das Shedding der letzten Wochen etwas mehr Kopfhaut durchschimmert. Das Ergebnis und die Haardichte hat mich echt umgehauen. Einfach der Wahnsinn. Die kleinen Baumwollfasern haften sich fest an meinen Haaren und auf der Kopfhaut fest und bilden somit eine blickdichte Decke. Wenn du genau hinsiehst, erkennst du die kleinen Punkte. Aber schon aus etwa 20 Zentimetern Entfernung sieht die Kopfhaut absolut natürlich aus. Wahnsinn.

Warum es für mich nicht jeden Tag in Frage kommt und kein vollwertiger Ersatz für meine Minoxidil-Kur ist, das erkläre ich genau im Video.

Der Erfolg lässt noch auf sich warten

Leider halten sich die Erfolge noch immer in Grenzen. Klar, der Shedding-Effekt stagniert mittlerweile fast vollständig. Dennoch sehe ich aktuell auch noch keine positive Änderung auf meiner Tonsur. Aber das Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « läuft ja auch noch ein ganzes Weilchen. Und ich habe etliche Berichte in Facebookgruppen und Foren gelesen, laut denen sich das Haarwachstum auch erst recht spät eingestellt hat. Bis zum nächsten Bericht werde ich meine Freundin noch einmal genauer drüber schauen lassen und berichte euch. Bleibt dran!

Woche:11 & 12
Befinden:Wow. Die Nebenwirkungen sind unter Kontrolle. Meine Recherche und Bemühungen der letzten Wochen haben sich diesbezüglich gelohnt.
Fortschritt:Der Erfolg lässt noch auf sich warten
Nebenerscheinungen:Shedding-Effekt ist zum erliegen gekommen. Die Rötungen und den Juckreiz habe ich mit Shampoos und Ölen gut im Griff.
Anmerkungen:Für mein Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « bin ich aktuell sehr zufrieden. Alles scheint aufeinander abgestimmt und unter Kontrolle. Jetzt fehlen nur noch die ersten nachwachsenden Häärchen.

 

Woche 13&14: Wenn die Blutpumpe etwas nachlässt…

Wow, das waren ein paar turbulente Tage. Der Report um Monat 3 hat ja bei euch richtig gut eingeschlagen. Ich habe als Resonanz eine Menge Zuschriften und Fragen erhalten. Die häufigen darunter werde ich sicherlich in den kommenden Videos noch einmal für alle aufbereiten.

So zum Beispiel auch die Fragen rund um die Müdigkeit und das “abgeschlagen fühlen”. In der Tat fühle ich mich seit ein paar Wochen nicht ganz auf der Höhe. Das äußert sich in dezenter Konzentrationsschwäche, stetiger Müdigkeit, Abgeschlafftheit und leichten Kopfschmerzen. Anfangs habe ich mir nichts dabei gedacht. Denn Stress auf Arbeit, turbulente Zeiten zuhause und auch mehr oder weniger Schlaf können bei mir solche Effekte natürlich begünstigen.

Auch in der Vergangenheit hatte ich hin und wieder so ein paar “Durchhänger-Tage”. Seit ein paar Wochen häufen sich diese jedoch auffällig. Das brachte mich auf den Verdacht, dass Regaine wahrscheinlich etwas damit zu tun haben könnte. Denn auch zeitlich würde es passen: knapp 3 Wochen nach Beginn der Therapie habe ich erstmalig bewusst diese Symptome wahrgenommen.

Richtig Gewissheit gab mir jedoch vor kurzem eine andere Geschichte: ich bin Blutspender. Und das schon mehrere Jahre seit meiner Studienzeit. So hab eich auch einen ganz guten Langzeitüberblick über meine Blutwerte, den Eisengehalt usw. Und natürlich wird unter anderem auch vor jeder Spende der Blutdruck gemessen. Die letzten zwei Blutspenden wies mich mein Arzt auf einen recht niedrigen Blutdruck hin. Und in der Tat: habe ich sonst Werte um die 118/82 mmHG, sind es nun nur noch 109/68. Das ist für das Blutspenden gerade noch so ausreichend, erklärt mir jedoch so einiges, was gerade mit meinem Kreislauf los ist.

Letztlich ist es auch eine völlig logische Konsequenz von Regaine. Das Haarwuchsmittel ist als Bluthochdrucksenker konzipiert worden. Das geschieht dadurch, dass die Blutgefäße erweitert werden um die Durchblutung anzuregen (was ja letztlich auch die Kopfhaut und Haarfollikel besser mit Nährstoffen versorgt). Durch den besseren Durchlauf muss dein Herz aber auch nicht mehr so viel Kraft zum pumpen aufwenden – der Blutdruck sinkt.

Gegen die Symptome mache ich zur Zeit gezielter Sport an der frischen Luft wie Joggen und Rad fahren. Der Sommer kommt und das Wetter passt. Auch Atemübungen, morgendliche Wechselduschen (kalt/warm), Sauna, Yoga und Pilates können helfen, deinen Kreislauf wieder in Schwung zu bekommen und dein Blut mit Sauerstoff zu versorgen. Letzt hilft auch vitaminreiche und kochsalzhaltige Kost. Heilkräuter wie Rosmarin wirken ebenfalls gut auf den Kreislauf. Ich werde das die kommenden Wochen einfach mal weiter beobachten und euch weiterhin berichten.

Wie versprochen – der große Shampoo-Test

Und auch sonst gehe ich immer effektiver gegen die Nebenwirkungen von meinem Haarwachstumsmittel vor, die mein Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « begleiten. Mittlerweile habe ich für fast jedes “Zipperlein” ein passendes Gegenmittel gefunden. So auch für die Rötungen und den Juckreiz. Ich wusste durch meine Vorabrecherche ja, dass meine Kopfhaut durch den alkoholgehalt von Regaine nicht gerade geschmeichelt wird. So habe ich auch direkt mit dem Beginn meiner Therapie verschiedene sensitive Shampoos probiert:

  • Alpecin Hypo Sensitive Shampoo bei trockener Kopfhaut
  • Alverde sensitiv Shampoo
  • Naturebox Shampoo Kokosnussöl
  • Salthouse Totes Meer Anti-Juckreiz Shampoo

Einen Test hatte ich dir ja versprochen. Jedes davon habe ich mehrere Wochen auf meinem Kopf angewandt. Einige mit guten, andere mit sehr guten Erfolgen. Mir ist dabei wichtig, dass die Shampoo keine Stoffe beinhalten, die in Wechselwirkung mit meiner Regaine Therapie treten. Schließlich möchte ich euch ja eindeutige, unverfälschte Erfolge und Nebenerscheinungen des Minoxidil-Haarwuchsmittels offenbaren. Zudem war es mir wichtig, dass die Shampoos möglichst keine Silikone (trocknen das Haar aus) oder Farb- und Duftstoffe (unter Umständen allergiefördernd) enthalten. Den genauen Verlauf des Tests sowie meine Erfahrungen erfährst du natürlich wie immer im Video. Nur so viel: es gibt deutliche Unterschiede im Teilnehmerfeld – und einen absoluten Favoriten, der meine Kopfhaut gut über die letzten Wochen gepflegt hat.

Ist da Erfolg in Sicht?

Auf der Erfolgsseite kann ich sagen, dass das Shedding jetzt wirklich aufgehört hat. Die losen Haare nach dem Kämmen sind auf eine normale Anzahl zurückgewichen. Meine Freundin meint sogar, dass das verbliebene Haar um die lichten Stellen etwas dicker und somit blickdichter wäre. Das sei aber nur eine Vermutung ihrerseits und kann auch nur tagesabhängig gewesen sein. Auch hier bleibe ich dran und berichte, sobald es etwas Neues gibt.

Woche:13 & 14
Befinden:Hin und hergerissen zwischen Vorfreude auf eventuelle Erfolge und den seichten aber häufigen Nebenwirkungen des Kreislaufes.
Fortschritt:Möglicherweise gibt es bald Erfolgsmeldungen
Nebenerscheinungen:Niedriger Blutdruck macht mir an manchen Tagen ganz schön zu schaffen. Müdigkeit und Abgeschlagenheit halten sich zwar in Grenzen. Auf Dauer nervt das aber schon etwas.
Anmerkungen:Keine

 

 

Den nächsten Bericht gibt es hier auf » Erfolgreich Haarausfall stoppen « für dich in 2 Wochen.


 

 

 

Häufige Fragen

In diesem Kapitel beantworte ich abschließend die häufigsten Fragen, die während meiner Therapie von Lesern, Interessenten und Regaine-Mitstreitern an mich gestellt wurden.

Was kostet Regaine?

Während meiner Regaine-Recherche habe ich enorme Sparmöglichkeiten ausgemacht. Bei zwei Dingen kannst du ordentlich an der Preisschraube drehen:

Preisschraube 1 – Menge:

Die Regaine Lösung gibt es entweder als einzelne Flasche (1x 60ml, reicht etwa einen Monat) oder als 3-er Pack (3x 60ml, reicht etwa 3 Monate). Sicherlich kannst du dir vorstellen, dass man mit dem 3-er Set spart. Das hatte ich mir auch gedacht. Ein Vergleich der Einzelflasche von 31 Euro und dem 3-er Set von 51 Euro zeigt jedoch erstmal, wie gewaltig diese Ersparnisse ausfallen. Denn schon mit zwei Einzelflaschen der Lösung kommst du teurer als mit dem praktischen 3-er Pack.

Und da ich für Anfänger mindestens 6 Monate Therapie empfehle bis eventuell erste Erfolge sichtbar sind, brauchst du sowieso zwei 3-er Pakete. Übrigens: den Regaine Schaum gibt es ausschließlich im 3-er Pack (3x 60ml, reicht etwa 3 Monate).

Preisschraube 2 – Bezugsquelle:

Regaine selbst ist apothekenpflichtig. Das heißt, du bekommst das Haarwachstumsmittel nicht in Drogerien wie Rossmann, DM oder im Einzelhandel. Im Rahmen meiner Recherche bin ich auf folgende drei Bezugsquellen gestoßen:

Bezugsquellen von Regaine.
Stand: 01. März 2019
1x Lösung
(60ml)
3x Lösung
(3x 60ml)
3x Schaum
(3x 60ml)
lokale Apothekeca. 53 EURca. 88 EURca. 80 EUR
Onlinehändler (zB. Amazon)ca. 43 EURca. 71 EURca. 57 EUR
Onlineapotheken (siehe Auflistung unten)ca. 33 EURca. 54 EURca. 49 EUR

Du siehst, die lokale Apotheke um die Ecke ist mit Abstand am teuersten. Zu ihr würde ich nur im Notfall raten. Beispielsweise wenn dir im Urlaub das Regaine ausgeht und du schnell Ersatz brauchst. Ansonsten fährst du mit den Onlineapotheken am besten. Aber auch unter ihnen gibt es preisliche Unterschiede. Zum Zeitpunkt meiner Bestellungen waren Doc Morris und Eurapon am günstigsten. Je nach Verkaufsaktion und Preisschwankungen kann sich das aber ändern. Im folgenden die tagesaktuelle Liste mit den derzeit günstigen Online-Apotheken:

Regaine Männer Schaum, 3x60 mlRegaine Männer Schaum, 3x60 ml
SHOP APOTHEKE –Die Online-Apotheke für Deutschland - SHOP APOTHEKE
Preis: € 49,98
Amazon
Preis: € 56,68
Vitalsana Versandapotheke
Preis: € 64,99

Regaine Männer Lösung, 3x60 mlRegaine Männer Lösung, 3x60 ml
SHOP APOTHEKE –Die Online-Apotheke für Deutschland - SHOP APOTHEKE
Preis: € 56,59
SANICARE - Die Versandapotheke
Preis: € 56,95
Apotheke apo-rot - DE
Preis: € 59,90
Amazon
Preis: € 66,00
Vitalsana Versandapotheke
Preis: € 70,99

Spare zusätzlich 5 Euro: Zudem bekommst du bei deiner ersten Bestellung über die meisten Online-Apotheken wie Doc Morris und Eurapon noch einen 5 Euro Gutschein geschenkt, wenn du davor ihren Newsletter abonnierst. Somit kommst du nochmal etwas günstiger. Das Abo kannst du nach dem Kauf jederzeit wieder kündigen.

Fazit: Immer der 3-er Packung den Vorzug geben und bei den richtigen Online-Apotheken bestellen. Auf diese Weise bekommst du deine 2 täglichen Anwendungen Regaine für runtergerechnet etwa 55 Cent am Tag. Ein Preis, der wirklich vertretbar ist. Wenn du es noch günstiger haben möchtest, kannst du dich nach den Haarwachstumsmitteln anderer Hersteller umschauen, wie beispielsweise Kirkland oder Alopexy. Diese Alternativen werde ich ein anderes Mal näher beleuchten.

Was ist der Unterschied zwischen Regaine Schaum und Regaine Lösung

Eine der häufigsten Fragen meiner Leser. Ganz ehrlich: Bei den Wirkstoffen gibt es keine. Beide Haarwuchsmittel enthalten die entscheidenden 5% Minoxidil. Auch die Häufigkeit der Anwendung ist identisch: sowohl Schaum und Lösung vom Haarwuchsmittel müssen 2 mal täglich aufgetragen werden. Danach empfiehlt Regaine, die Haare mindestens 4 Stunden lang nicht mit Wasser in Berührung kommen zu lassen. Ein Wechsel zwischen Schaum und Lösung ist während der Therapie problemlos möglich (habe ich während meines Projektes » Erfolgreich Haarausfall stoppen « auch so gemacht).

Wo ist also der Unterschied? Ausschließlich in der Art der Anwendung: Regaine selbst empfiehlt den Schaum besonders für Einsteiger. Durch seine einfache Handhabung kannst du nicht viel falsch machen: Schaum auf die Finger sprühen, tiefgründig auf die Stellen der Kopfhaut einreiben – das war’s. Unterm Strich ist der Umgang mit dem Schaum etwas intuitiver und geht schneller von der Hand.
Mit der Lösung bekommst du drei Applikatoren mitgeliefert. Eine zum sprühen, eine zum punktuellen Auftragen und eine zum flächigen benetzen. Das ist etwas komplexer am Anfang. Einmal gelernt, hast du jedoch am Ende mehr Möglichkeiten in der Wahl der Mittel – je nachdem ob du größere oder kleinere kahle Stellen hast.

Welches Regaine nutzt du?

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Die Erfahrung aus meinem Projekt » Erfolgreich Haarausfall stoppen « haben jedoch noch etwas anderes gezeigt. Wenn du dich erst im Anfangsstadium vom Haarausfall befindest und noch halbwegs Haare vorhanden sind, rate ich dir vom Schaum ab. Ich selbst habe damit angefangen und stets das ungute Gefühl gehabt, dass ein großer Teil in den Haaren verschmiert und gar nicht bis zur Kopfhaut gelangt. Mit den Applikatoren der Lösung kannst du in diesem Fall das Haarwuchsmittel viel gezielter direkt auf die Haarfollikel auftragen. Bei kurzen, stoppeligen Haaren oder größeren haarfreien Flächen kannst du natürlich auch zum Schaum greifen.

Gibt es repräsentative Studien zu den Erfolg von Haarwuchsmitteln?

Auch das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest hat sich im September 2003 des Themas im Rahmen ihres Fachartikels “Mittel gegen Haarausfall: Nachwuchs Fehlanzeige” angenommen. Das Fazit der Experten fiel durchmischt aus. So sprechen sie dem Wirkstoff Minoxidil eher Wirkung zu beim Haarausfall stoppen, weniger beim Fördern von neuem Haarwachstum. Allerdings sind die Ergebnisse bereits schon über 15 Jahre alt. Daten von Langzeitstudien fehlen zudem.

Einen guten ersten Überblick über Wirkstoffe und Haarwachstumsmittel am Markt bietet die darin befindliche Tabelle über Arzneimittel aber allemal.

Wie lange dauert die Therapie mit Regaine?

Regaine beschreibt eine initiale Therapiedauer von 3 bis 4 Monaten bis du gegebenenfalls erste Wirkungen siehst. Erst dann kannst du sicher entscheiden, ob das Haarwuchsmittel deinen Haarausfall stoppen kann oder nicht wirkt. Entsprechend der Erfolge setzt die du Therapie ab oder fort. Eine Fortführung bedeutet, dass du das Haarwuchsmittel kontinuierlich weiter nehmen musst, so lange wie der Effekt anhalten soll. Hier steht natürlich für jeden individuell die Frage im Raum, ob man sich das auf Dauer von der Disziplin her leisten kann und finanziell leisten möchte.

Bedenke immer: Ein Absetzen von dem Haarwuchsmittel bedeutet den Rückgang des Haarwachstums bis zu seiner ursprünglichen Form. Dieser Rückbildungs-Prozess kann mit erschreckend viel Haarausfall einer gehen und psychologisch eine harte Probe sein.

 

Ich habe eine Anwendung vergessen – was soll ich tun?

Generell ist eine konsequente Regelmäßigkeit über die Monate ein Muss um den Haarausfall stoppen zu können. Wenn du mal eine Anwendung vergisst, ist das jedoch auch kein Problem – und muss auch nicht nachträglich wieder aufgeholt oder mit höherer Dosis kompensiert werden.

Mir gelang es recht schnell, das Haarwuchsmittel nahtlos in meinen Tagesablauf zu integrieren.

 

Ich beobachte Austrocknung meiner Kopfhaut, Schuppenbildung und Juckreiz. Was kann ich tun?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ab etwa der zweiten bis dritten Therapie-Woche durchaus eine trockenere Kopfhaut spürbar wird. Das liegt an dem Alkoholgehalt im Regaine und führt je nach Typ bei etwa 5% der Anwender zu anhaltenden Juckreiz auf der Kopfhaut und Schuppenbildung. Mit folgenden Maßnahmen kannst du dem entgegenwirken:

  • Vermeide deine Kopfhaut und deine Haare übermäßig zu strapazieren. Statt starken Fön solltest du lieber zu einem weichen Handtuch greifen oder deine Haare lufttrocknen lassen.
  • Ich selbst habe schon immer lauwarm geduscht. Denn zu heißes Wasser zieht das Fett aus der Haut.
  • Mit Oliven-, Avocado- oder Kokosöl kannst du 3 bis 4 Mal die Woche deine Kopfhaut pflegen und mit nötiger Feuchtigkeit versorgen. Dazu werden die Haarfollikel stimuliert.
  • Rückfettende und schonende Antischuppenshampoos beugen zu trockener Kopfhaut vor. Ich habe während der Therapie mein alkoholhaltiges Alpecin erst einmal abgesetzt und mit dem milden Preval Liposhampoo (mit Jojoba) oder Bioshampoo von Honeyskin Organics sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch ohne Haarwachstumsmittel achte ich immer darauf, dass meine Haarpflegeprodukte frei von Sulfaten, Phosphaten und Silikonen sind. Wem das nicht so wichtig ist, der kann auch einfach zu einem Head&Shoulders sensitive greifen.
  • Kopfmassagen fördern die Durchblutung der sensiblen Kopfhaut.
  • Und natürlich spielt wie immer auch der gesunde Lebensstil eine entscheidende Rolle. Vermeide Alkohol und Rauchen, schlafe ausreichend und ernähre dich viel von Calcium, Zink sowie Vitamin A und Vitamin E (Bohnen, Nüsse, Milchprodukte, Gerste, Meeresfrüchte…).

Wenn die Symptome heftiger ausfallen, liegt unter Umständen eine dermatologische Unverträglichkeit mit dem Haarwachstumsmittel vor. Zum Beispiel eine Allergie gegen einen der Regaine-Inhaltsstoffe wie Propylenglykol. In dem Fall hilft möglicherweise die Verringerung der Dosis auf einmal täglich oder die Regaine-Lösung für Frauen (mit 2% Wirkstoff anstatt 5%). Das vollständige Absetzen oder pausieren vom Haarwuchsmittel ist eher kontraproduktiv, wenn du deinen Haarausfall stoppen willst. In jedem Fall solltest du deinen Arzt aufsuchen, der dir mit einem Allergietest professionell beistehen kann.

Ich verliere kurz nach Beginn der Therapie vermehrt Haare. Woran liegt das?

Ab Woche 4 beobachte ich vermehrten Haarausfall bedingt durch den so genannten Shedding-Effekt.

Ab Woche 4 beobachte ich vermehrten Haarausfall bedingt durch den so genannten Shedding-Effekt.

Im Rahmen meines Projektes » Erfolgreich Haarausfall stoppen « habe ich etwa ab Woche 4 festgestellt, dass sich mein Haarausfall verschlimmert. Auf dem Kopfkissen nach dem Aufstehen, beim Duschen, nach dem Stylen im Waschbecken – überall waren plötzlich verdammt viele Haare. Da macht sich schnell Panik breit. Eigentlich nehme ich doch das Haarwuchsmittel um neue Haare zu bekommen, nicht um sogar noch mehr zu verlieren. Zum Glück habe ich mich vorab gut informiert und weiß, was das für ein Effekt ist.

Diese Erscheinung nennt man Shedding Effekt. Shedding ist englisch und bedeutet auf deutsch so viel wie „haaren“. Damit ist der Nagel auf den Kopf getroffen. Ein Blick ins Internet genügt: Wie mir geht es vielen Anwendern. Ab Woche 3 oder 4 kann die Therapie mit vermehrtem Haarausfall einhergehen. Und das nicht nur bei Regaine: auch das Haarwuchsmittel Thiocyn ruft beispielsweise ähnliche Nebenerscheinungen hervor.

Zum Shedding Effekt kommt es, wenn die Haarfollikel stimuliert werden. Die Folge: neues, nachwachsendes Haar schiebt alte Haare aus der Kopfhaut. Das ist sogar gut. Denn zum einen handelt es sich bei den ausfallenden Haaren um ältere, die sich sowieso in der Ruhephase (Telogenphase) befinden. Zum anderen zeigen die nachkommenden neuen Haare natürlich, dass dein Haarwuchsmittel höchstwahrscheinlich anschlägt. Der Shedding Effekt ist also ein wissenschaftlich bestätigter Indikator für die Wirksamkeit der Therapie. In der Regel verläuft er auch temporär, wird also nach ein paar Wochen wieder abklingen. Beginn, Zeitraum und Stärke dieser Nebenwirkung können bei Frauen und Männern natürlich unterschiedlich sein.

Wichtig ist: lass dich nicht beirren und bewahre Ruhe. Auch wenn es – und das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen – psychologisch sehr anstrengend ist, statt Haarwachstum erst einmal mehr Haare zu verlieren. Ein Absetzen deines Haarwuchsmittels wäre genau der falsche Weg. Denn Ziel ist es, langfristig den Haarausfall zu stoppen – Geduld und Gelassenheit ist also gefragt.


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Über Christian

Hallo mein Name ist Christian. Ich bin ein lebensfroher und optimistischer Zeitgenosse. Mit meinem zunehmend schwindendem Haar hatte ich dennoch so meine persönlichen Probleme. Mit 35 habe ich endlich angefangen, gezielt etwas gegen meinen erblich bedingten Haarausfall zu unternehmen. Ich befinde mich mitten auf einem langen Weg der Recherche, Entscheidungen und Therapie. Das viele Wissen, was ich mir dabei aneigne, möchte ich gerne teilen. Ich hoffe ich kann dir damit die richtigen Impulse, eine Entscheidungsgrundlage und vor allem Mut mitgeben. Denn bei Haarausfall muss man nicht tatenlos zusehen.

Ratgeber auf Youtube Kontakt zum mir

2 Kommentare

  • Karsten W. sagt:

    Hallo Christian. Erst einmal danke für den informativen und ausführlichen Einstieg in das Thema. Einen so tiefgründigen Blog habe ich bislang noch nicht gesehen. Ich selbst nutze Regaine nun auch schon ein paar Wochen. Man könnte fast sagen, wir haben zeitgleich angefangen *smile*. Deswegen ist ein Blick auf deine Reports umso wertvoller für mich.

    Bevor ich mich um Kopf und Kragen schreibe noch eine kurze Frage: ich habe seit ein paar Tagen leicht gerötete Kopfhaut und verstärkte Schuppen. Nicht dass es bei mir runterrieselt, aber schon merklich. Ich denke, es liegt am Regaine, da ich sonst nie Probleme hatte. Beobachtest du sowas auch und hast du Tipps? Danke dir schon mal. Und natürlich eine erfolgreiche weitere Therapie.

    Der Karsten

    • Christian sagt:

      Hey Karsten,

      es freut mich, dass dir meine Selbststudie so gefällt. Ich bin selbst gespannt, wie sich die kommenden Wochen und Monate entwickeln werden und bin froh, dass ich hier ein paar Mitstreiter entdecke.

      Zu deiner Frage: Ich geh davon aus, dass du natürlich richtig dosiert hast. Nutzt du den Schaum oder die Lösung von dem Haarwuchsmittel?

      Generell kann es ab 2-3 Wochen nach Therapiebeginn je nach Verträglichkeit und Typ zu leichten Spannungen, Rötungen und Jucken kommen. Ich selbst merke, dass meine Kopfhaut auch trockner wird. Das liegt an dem Alkohol im Regaine und ist eine bekannte Nebenwirkung. Ein verringern der Dosis würde den Behandlungserfolg mit Sicherheit schmälern. Ich rate dir erst einmal deine Begeleitumstände zu untersuchen. Beispielsweise kannst du mit verschiedenen rückfettenden Shampoos und Kopfpflegeprodukten wie Oliven- und Avocadoölen dagegen angehen. Auch klassische Schuppenshampoos geben der strapazierten Kopfhaut wieder etwas Feuchtigkeit zurück. Beim Duschen empfehle ich dir lauwarmes Wasser anstatt heißem (entzieht mehr Fett aus der Haut). Ich hoffe ich kann dir damit etwas weiterhelfen.

      Update: Da diese Frage häufiger an mich herangetragen wurde, habe ich mich in meiner FAQ noch einmal intensiver mit dem Thema beschäftigt. Hier bekommst du die detaillierten Infos.

      Gruss, Christian

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